Wegmarkensystem fuer Trackstart und Trackkreuzungen

Vorwort:

Die nachstehenden Ausführungen sind schon etwas theoretisch, in der tatsächlichen Tourenpraxis kommen Trackkreuzungsprobleme nur sehr selten vor und sind dann meist einfacher Natur.
Trotzdem ist es insbesondere in unbekanntem Gebiet schon sinnvoll, das Weiterfahren nach einer Kreuzung durch Wegpunkte zu dirigieren.

Zwischenzelsystem: Wegpunkte in Richtung der Weiterfahrt hinter der Kreuzung setzen


Besser als der theoretische Käse ist doch das Nachkreuzungssystem: einfach hinter einer noch so komplexen Kreuzung eine beim Heranfahren an die Kreuzung auf dem Oregonbildschirm sichtbare Wegmarke als Zwischenziel setzen. Statt der 7 verwirrenden, zusätzlich noch durch Farbwirrwarr komplizierten Anweisungsmarken werden einfach Zwischenziele gesetzt, auf die man durch den Kreuzungswirrwar zuhält:








Es dürfte beim Fehlen von Wegpunkten am einfachsten sein, das Höhenprofil aufzurufen, einen Punkt 200 m im Verlauf der Tour auszuwählen, bei Einstellungen auf Karte zu gehen und dann einfach prüfen, wo man hin muss.
Dieses Vorgehen wird selbst in kompliziertesten Trackverkreuzungen wie im nachstehenden närrischen Benrather Beispiel, die in der Praxis eh nicht vorkommen, funktionieren.
Allerdings kann es nicht schaden, bei einer großen Tour im Unbekannten Wegpunkte anzulegen und dort die korrekte Weiterfahrt mit dem vorstehend beschriebenen Zwischenzielsystem festzulegen. 


Das Ittertal-Beispiel sieht mit Zwischenzielen so aus:



Arg theoretisches System mit kreisverkehrsartigen Hinweisen: 


Theoretisch könnte man auch nachstehendes System verwenden, doch ist dieses offensichtlich komplizierter.

Die nachstehenden Erläuterungen sind theoretischer Natur. Ich werde selber, falls nötig, das vorstehnden Wegmarkensystem nutzen.

Dies erspart ggf. echt sehr viel Ärger. Wenn man am Punkt einen Annäherungsalarm einrichtet, wird der Punkt bei Annäherung klingeln und eine lesbare Bezeichnung wird eingeblendet.


Vor jeder Berührungsstelle des Tracks mit sich selbst wird eine Wegmarke angelegt und benannt.
  • ·         Der Name der Wegmarke ist ein möglichst den Namen des Tracks charakterisierendes Kürzel aus drei Buchstaben (26^3 = 17576 Möglichkeiten). xyz
  • ·         Danach folgt eine Zahl, die die fortlaufende Nummer der Berührungsstelle im Verlaufe des Tracks nennt. xyz2
  • ·         Dann kommt ein Bindestrich xyz2-, danach
  • ·         eine weitere Zahl, die nach dem "Kreisverkehrsausfahrtssystem" eindeutig die Ausfahrt aus der Berührungsstelle bzw. Kreuzung festlegt xyz2-2

·         Das Symbol der Wegmarke bekommt die Farbe Rot, wenn die Weiterfahrt aus Sicht der Zufahrtsrichtung auf die Berührungsstelle in etwa nach links erfolgt, die Farbe Schwarz, wenn die Weiterfahrt in etwa geradeaus erfolgt und die Farbe Grün, wenn die Weiterfahrt in etwa nach rechts erfolgt

Jede Berührungsstelle wird als virtueller Kreisverkehr betrachtet, ebenso kreisverkehrsartige Vielfachkreuzungen (z.B. Schloss Benrath). Es wird wie üblich die Zahl der virtuellen (entgegen dem Uhrzeigersinn die Verzweigungen abzählen) Ausfahrt benutzt, um die Ausfahrt aus der Berührungsstelle zu definieren.
Die Farben rot, schwarz und grün werden nur noch benutzt, um die ungefähre Grundrichtung der Ausfahrt zu beschreiben: rot links, schwarz in etwa geradeaus, grün rechts.
Damit erhalten wir ein System, das auch sehr komplizierten Situationen gewachsen ist. Als Demo diene die eindeutige Beschreibung eines Track-Verlaufes durch den Schlosspark Benrath.
·         Die Richtung, in der man in einem kreisförmigen Track losfährt, kann durch den Startpunkt und einen Punkt in Richtung des Tracks nach dem Startpunkt festgelegt werden. xyz0-0, xyz0-1.

·         Ebenso kann die Richtung der Fahrt in einem Track an jenem Punkt, an dem man in den Track einfährt, festgelegt werden. 





Wegmarkensystem, Beispiel Ittertal


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